
Das Vorhaben Virtuelles Autohaus - Telelernen im Kfz-Gewerbe zielt auf die Konzeption und Entwicklung eines simulationsgesteuerten Lehr-/Lernmittels zur Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerbe. Dieses virtuelle Autohaus unterstützt das duale Ausbildungssystem und wird von Anwendungspartnern in Schule und Betrieb genutzt.
Durchgeführt wird das Projekt vom Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt zusammen mit der IG Metall und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V..
AusgangslageDerzeit ist die Ausbildung im Kfz-Gewerbe durch einen Bruch im Einsatz von IT-Technologien zwischen der betriebsübergreifenden Ausbildung an den Berufsschulen sowie der auf proprietären Lösungen basierenden betrieblichen Ausbildung gekennzeichnet. Durch die Bereitstellung einer praxisorientierten, verschiedene Berufsbilder integrierenden simulationsbasierten Trainingsumgebung wird das Projekt hier einen wichtigen Beitrag leisten. Das System richtet sich gleichermaßen an:
Kernstück des Systems wird eine Simulation eines Autohauses sein, in der Auszubildende allein oder in Gruppen Aufgaben durchführen können. Die Lernenden können in dem virtuellen Autohaus ihr Prozessverständnis verbessern, indem sie beispielsweise die Auswirkungen ihrer Handlungen simulieren. Durch sowohl synchrone als auch asynchrone Kommunikationsmöglichkeiten sind auch alle Arten kooperativen Lernens möglich. Durch die Integration in Schule und Autohaus ist die zeitnahe Aufgabenstellung, die sich im jeweiligen Ausbildungskontext ergibt, möglich. Dafür werden den Lehrern und Ausbildern Möglichkeiten eröffnet, Inhalte selbst zu erstellen und in die Lernwelt des Virtuellen Autohauses zu integrieren.

